Bild_Verordnung

Verordnungswege

 

Diese Ärzte verordnen Logopädie

 

Haus-, HNO-, Kinder-, Ärzte, Internisten, Neurologen sowie die Phoniater (Stimm- und Sprachärzte)  verordnen die Sprach-, Sprech- oder Stimmtherapie entsprechend der aktuellen Heilmittelrichtlinie . Bei „Störungen des orofazialen Muskelgleichgewichts“ können auch Zahnärzte und Kieferorthopäden eine Verordnung zur „Sprech- und Sprachtherapie“ ausstellen.

 

Die Schritte vom Arzt zur LogopädIn:

 

Üblicherweise erhalten Betroffene mit einer Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckstörung eine Verordnung vom Hausarzt

Patienten mit Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckstörungen suchen in der Regel ihren Hausarzt auf, um eine Verordnung zu erhalten. Je nach Erkrankung ist es ratsam, nach einem Krankenhaus- oder Rehabilitationsaufenthalt Fachärzte, wie Neurologen, HNO-Ärzte oder Phoniater aufzusuchen.

 

  1. Erstverordnung durch den Arzt.
  1. Diagnostik durch LogopädIn zur Feststellung der logopädischen Störung und Befunderhebung.
  1. Erstellung eines schriftlichen Befundes und Besprechung mit Patient und ggf. Angehörigen.
  1. Logopädische Therapie einschließlich Verlaufsdokumentation.
  1. Schriftlicher Bericht durch LogopädIn über den Behandlungsstand Fortschritte und Prognose mit Übersendung an den verordnenden Arzt.
  1. Neuuntersuchung durch den Arzt nach Bericht der LogopädIn
  1. Folgeverordnung durch den Arzt bei Feststellung von weiterem Behandlungsbedarf.
  1. LogopädIn behandelt weiter.

 

Verordnungen außerhalb des Regelfalls

 

Es gibt Therapieziele, die im individuellen Einzelfall nur durch zusätzliche Verordnungen erreicht werden können, z. B. bei einer schweren chronischen Aphasie. Eine derartige Verordnung benötigt eine ‚weiterführende Diagnostik, sowie eine besondere Begründung mit prognostischer Einschätzung‘ und ist vom Patienten bzw. seinem Vertretungsberechtigten bei der Krankenkasse direkt zur Genehmigung einzureichen.

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.